Es geht unaufhaltsam voran

Sie müssen jetzt ganz stark sein. Obwohl, vielleicht sind Sie ja schon abgehärtet. Schließlich ist die Fusion-Küche schon seit vielen Jahren aus der deutschen Kulinarik nicht wegzudenken.  Schon 1981 brachte Gerhard Poldt dieses Rezept in die Welt:

Und gestern in Mannheim habe ich dann das hier gesehen:In Mannheim gesehen "Hawai-Döner"

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Rote Linsensuppe

So Ende Juli kann man ja eine warme Suppe gut gebrauchen. Diese ist einfach, schmeckt gut und sättigt nachhaltig. Man braucht:

  • (3-4 Portionen)
  • ca 250 g rote Linsen
  • 1 ordentliches Stück Ingwer (sagen wir mal 4-5 cm)
  • (wer mag und hat: 1 Schalotte oder 2 Frühlingszwiebeln,  1  Knoblauchzehe)
  • 1 Dose Pizza-Tomaten
  • 1/2 Dose Kokosmilch (200 ml)
  • Salz,  Kreuzkümmel, gemahlenen Koriander, Cayenne-Pfeffer (oder sonst etwas Scharfes)
  • 1-2 EL Öl oder Butterschmalz

Ingwer (und ggf. Zwiebel und Knoblauch) in Öl oder Butterschmalz glasig dünsten, dann je 1 EL Koriander und Kreuzkümmel zugeben und kurz mitbraten. Dann Tomaten und 1/2 l Wasser zugeben und die Linsen einrühren. Das Ganze aufkochen und köcheln lassen, bis die Linsen weich sind (so zwischen 15 und 25 Minuten, immer mal probieren und ggf. Wasser nachschütten). Wenn die Linsen die gewünschte Konsistenz – je nach Geschmack zwischen gerade gar und selig zerkocht – erreicht haben, Kokosmilch zugeben und mit Salz und Cayenne-Pfeffer abschmecken.

Von der Verwendung von Curry statt Koriander und Kreuzkümmel rate ich ab, da die Farbe der Suppe dadurch einen eher unsexy Braungelb-Ton erhält. Gegen andere Gewürze oder Gewürzmischungen ohne Kurkuma (z.B. Garam Masala, Kardamom) ist natürlich nichts einzuwenden.  Wer auf eine homogene Konsistenz Wert legt, kann die Suppe noch kurz durchpürieren.

Und hier noch ein Hardcore-Extratipp speziell für Herrn @FranciscoWHV: Für ein ganz besonderses Geschmackserlebnis noch 1-2 t Haribo hinzufügen. In diesem Fall können Sie allerdings die Suppe auch weglassen.

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Mann, Frau, Wein, Bier – Kellner als konspirative Sittenwächter

Dass Frauen Multitasking, aber nicht einparken können, weiß dank entsprechender “Fach”literatur ja inzwischen jeder.  Und immerhin müssen wir ja keinen Schleier tragen und dürfen Autofahren. Auch Alkohol trinken, sogar in der Öffentlichkeit. Sind wir dabei in männlicher Begleitung, sind dabei aber gewisse Regeln einzuhalten – zumindest wenn verhindert werden soll, dass der Kellner komisch guckt. Ich habe da so meine Erfahrungen.

1. Situation: Mann bestellt Salat und Wein, Frau bestellt Pizza und Bier. Kellner stellt selbstverständlich dem Mann das Bier und die Pizza hin.

2. Situation: Mann bestellt Apfelsaftschorle, Frau Weizenbier. Kellner: “Alkoholfrei?”

3. Situation: Gleiche Konstellation, der Kellner ist aber fortschrittlicher und fragt nur “Ein kleines?”

Es gibt also Hoffnung. Wenigstens bei diesem Thema.

 

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Wissen Sie, ob bei Frau Dr. Merkel das neue Wahlprogramm schon installiert wurde?

Caro Korneli berichtet über die “krasse, freshe Medianight” der CDU und führt ein paar reizende Interviews, bei denen ihr Gesichtsausdruck noch lustiger ist als die Antworten der verzweifelt nach Netzkompetenz ringenden Politiker.

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Indizien

Wie die meisten Menschen habe ich ja über den für gestern vorhergesagten Weltuntergang (samt amtlicher Tipps für richtiges Verhalten)  eher geschmunzelt. War ja klar, dass es ein eher normaler Samstag werden würde, dem so ein kleines bisschen Apokalypse (sprich ein ordentliches Gewitter nur statt Schwüle und etwas mattes Donnergrummeln) ganz gut getan hätte. Einen Moment lang musst ich mich allerdings doch fragen, ob ich die Sache nicht vielleicht schwer unterschätzt hatte: als es um 15 Uhr bei Penny noch Bio-Eier gab.

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Frühlingsgeräusche

Vogelgezwitscher oder Vivaldis Frühling sind zwar auch ganz passend, verdienen aber keine besondere Erwähnung. Wie wäre es als Frühlings-Soundtrack stattdessen mal mit A Chorus of Lusty Europeans, den Andrew im Biogarten der Volkshochschule aufgenommen hat? (Keine Angst vor musikalischem Dilettantismus!)

Zuviel ungefilterte Natur? Auch in pollen- und sonnengeschützten Räumen zu genießen: Aufnahmen von Tirili – die Frühlingslesung aus Hamburg, u.a. mit Isabel Bogdan und Maximilian Buddenbohm. Tiere und Liebe kommen auch vor.

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Kochecke: Maihase

MaihaseFür gute Food-Fotografie schauen Sie bitte anderswo.

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“I believe in knuckles” und die unbesiegbaren dicken Tanten

Singt Lena “She’s got knuckles in her eyes”? Diese berechtigte Frage las ich heute im Blog Transblawg von Margaret Marks, übrigens einer meiner ältesten Internet-Bekanntschaften. Knuckles? Klar, die kommen doch auch in diesem Lied von Hot Chocolate vor, das Axel Hacke zu “Der weiße Neger Wumbaba” inspiriert hat. Über dieses Buch habe ich auch deshalb so gelacht, weil ich dabei immer an meine eigene Wumbaba-Geschichte denken musste:

Als ich in der vierten Grundschulklasse war, kam ich nach einer längeren Krankheit wieder in den Schulchor, der inzwischen ein neues Lied gelernt hatte. Die Melodie war nicht schwer, und den Text hatte ich mir auch bald abgehört. Dieser Text brachte mich zu der erfreulichen Überzeugung, dass wir nun ein Alter erreicht hatten, in dem wir nicht mehr mit betulichem Kinderkram abgespeist wurden, sondern auch reif für ausgefallenere Inhalte waren, denn ich fand den Text wirklich ungewöhnlich und von einer gewissen (auch wenn ich es damals nicht so ausgedrückt hätte) anarchisch-feministischen Kraft durchdrungen. Und so sang ich mit besonderer Freude: “Dicke Tanten sind frei, wer kann sie erraten…” und stellte mir vor, wie die Tanten an der Decke des Klassenzimmers entlangflitzten wie fröhlich feixende Kugelblitze mit silbergrauen Löckchen, unerreichbar für Jäger und andere Kleingeister.

Als sich irgendwann herausstellte, dass keine Tanten, sondern die Gedanken gemeint waren, mochte ich das Lied immer noch, fand es aber doch deutlich weniger progressiv.


							
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Der optimale PDF-Konverter

Aber jetzt mal im Ernst: Natürlich findet man beim Prokrastinieren bei der Sichtung wichtiger Neuigkeiten im Internet auch viele Informationen, die beruflich bedeutsam und wertvoll sind, etwa diese Beschreibung des optimalen PDF-Konverters - unverzichtbar für alle, die mit formatierten Texten arbeiten und sich über PDF-Vorlagen ärgern.

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Produktivitätskurve

Wenn man nachschaut, wie das mit der durchgestrichenen Schrift auf Twitter noch mal funktioniert, wenn man zu allen Terminologie- und Computerfragen in der Mailingliste recherchiert, wenn man uralte Lieblingslieder auf YouTube raussucht und sie nach mehrmaligem Hören immer noch nicht so schön sind wie damals, wenn man überlegt, für welche lustigen Streiche sich die Ähnlichkeit zwischen Kabeln und aufgedröselten Lakritzschnecken nutzen ließe – tja, dann läuft die Arbeit wohl gerade nur so mittel und wird dafür heute Abend etwas länger dauern.

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