So Ende Juli kann man ja eine warme Suppe gut gebrauchen. Diese ist einfach, schmeckt gut und sättigt nachhaltig. Man braucht:

  • (3-4 Portionen)
  • ca 250 g rote Linsen
  • 1 ordentliches Stück Ingwer (sagen wir mal 4-5 cm)
  • (wer mag und hat: 1 Schalotte oder 2 Frühlingszwiebeln,  1  Knoblauchzehe)
  • 1 Dose Pizza-Tomaten
  • 1/2 Dose Kokosmilch (200 ml)
  • Salz,  Kreuzkümmel, gemahlenen Koriander, Cayenne-Pfeffer (oder sonst etwas Scharfes)
  • 1-2 EL Öl oder Butterschmalz

Ingwer (und ggf. Zwiebel und Knoblauch) in Öl oder Butterschmalz glasig dünsten, dann je 1 EL Koriander und Kreuzkümmel zugeben und kurz mitbraten. Dann Tomaten und 1/2 l Wasser zugeben und die Linsen einrühren. Das Ganze aufkochen und köcheln lassen, bis die Linsen weich sind (so zwischen 15 und 25 Minuten, immer mal probieren und ggf. Wasser nachschütten). Wenn die Linsen die gewünschte Konsistenz – je nach Geschmack zwischen gerade gar und selig zerkocht – erreicht haben, Kokosmilch zugeben und mit Salz und Cayenne-Pfeffer abschmecken.

Von der Verwendung von Curry statt Koriander und Kreuzkümmel rate ich ab, da die Farbe der Suppe dadurch einen eher unsexy Braungelb-Ton erhält. Gegen andere Gewürze oder Gewürzmischungen ohne Kurkuma (z.B. Garam Masala, Kardamom) ist natürlich nichts einzuwenden.  Wer auf eine homogene Konsistenz Wert legt, kann die Suppe noch kurz durchpürieren.

Und hier noch ein Hardcore-Extratipp speziell für Herrn @FranciscoWHV: Für ein ganz besonderses Geschmackserlebnis noch 1-2 t Haribo hinzufügen. In diesem Fall können Sie allerdings die Suppe auch weglassen.