Von Wochenlinks kann man ja kaum noch reden, wenn die letzte Ausgabe drei Wochen her ist. Es muss mir da die eine oder andere Woche verloren gegangen sein. Aber ein paar lesenswerte Links gibt es trotzdem, u.a. über Körperbilder, Architektur, Freud und Leid der Adventszeit, einen Sturm und Dinge, die früher gleichzeitig besser und schlechter waren.

Meine Winnemuth fordert in ihrer Stern-Kolumne eine „Hornhaut gegen Beautytrends“: Normal ist nicht genug?

Wenn nicht mal „normale“ Körper gut genug sind, um Kleider darin zu präsentieren, haben Menschen mit Behinderungen in der Mode natürlich erst recht unsichtbar zu sein. Die Schweizer Organisation Pro Infirmis Schaufensterpuppen herstellen lassen, die die Körper von fünf behinderten Menschen nachbilden lassen und ausgestellt. Lesenswerter Artikel mit sehenswertem Filmbeitrag über dieses nicht unumstrittene Projekt.

Mit Architektur habe ich es ja nicht so. Aber man möchte ja ein Gebäude grob der richtigen Epoche zuordnen können. Hier eine überzeugend bebilderte und leicht zu merkende Übersicht: Architekturgeschichte (ganz) kurz gefasst

Gleich mal ausprobrieren kann man das neue Wissen anhand dieser ungewöhnlichen und tollen Kirchenfotos: New Vertical Panoramas of Churches by Richard Silver

Adventszeit: Gerade für Eltern hat sie ein gewisses Stresspotenzial. Kluge Eltern entwickeln schlaue Strategien, um gewisse adventstypische Aktivitäten outzusourcen, z.B. Herr Buddenbohm: Vom einzig richtigen Umgang mit der Weihnachtsbäckerei

Aber schön ist diese Zeit halt auch, vor allem mit Kindern, auch wenn die schon früh eine gewisse Skepsis entwickeln, wie Nuno am Nikolausabend

Und auch für die lästigen Firmenweihnachtskarten gibt es witzige Alternativen, wie der folgende Tweet zeigt:

[embed:] https://twitter.com/ankegroener/status/409605425374310400

Dieses Jahr war an Nikolaus ja Sturm. Ein festlich-aktueller Bericht aus der Tagesschau (Puschelmikrofon-Nikolausbart und Tanznummer im Hintergrund!) wird beiden Ereignissen gerecht: Der „Xaver“-Style von der Waterkant

Früher (TM) war es manchmal schwierig und teuer, bestimmte Musikstücke und Bücher zu bekommen. Dass das vielleicht auch seine guten Seiten hatte, beschreibt Anne Schüssler: Früher war manches besser. Und vieles schwieriger. Aber vielleicht auch ein bisschen besser.

Auch ich habe längere Zeit erfolglos nach einem Lied gesucht, das zeitweise häufig im Radio lief, dann ganz schwer aufzutreiben war, und eigentlich gut in die Adventszeit passt (in jede andere Zeit aber auch). In diesem Sinne!